Am Samstag war ich nun endlich bei einem Gary Moore Konzert. Das Durchschnittsalter des Publikums lag hoch, bestimmt bei über 40. Eigentlich ist es doch schade, schließlich ist GM ein Könner an seinem Instrument, um nicht zu sagen, dass er vll. auch gar ein Genie daran ist. Das mag auch subjektiv sein. Aber selbst mein vorher noch recht kritischer Bruder, ein Gitarrist in ener regional relativ bekannte Metalband war begeistert (er ist übrigens Mitte 20, zum Thema Alter).
Der Blues ist also am Aussterben, darüber habe ich mich auch mit dem Bluesigitarristen und - harpisten Chris Kramer unterhalten. Als er einen Gig - organisiert von einem Ortsverein, der sich für die Förderung der hiesigen Gastronomie in Verbindung mit Kultur einsetzt - bei uns im Ort gab, dem ein Publikum von ganzen 8 Personen beiwohnte. 6 davon gehörten übrigens zu den Organisatoren. Na gut, okay, Vorteil für mich, mir wurde der Eintrittspreis erlassen. Aber im Prinzip ist das kein gutes Zeichen. Beziehungsweise ein weiteres Indiz dafür, dass eine der traditionellsten und spirituellsten Musikformen am Aussterben ist. Doch wie kann das sein?
Wie kann eine Stilrichtung nicht mehr Salonfähig sein, die die Grundbedürfnisse des Menschen anspricht und beschreibt? So gehen traditionelle Songs doch hauptsächlich über Liebe, Sex und Arbeit. Wobei die Musik trotzdem vielschichtig bleibt. Ein Mann mit einer Gitarre und seiner Stimme, wie z.B. die alten Großmeister Robert Johnson und andere, später Bo Diddley und John Lee Hooker, und natürlich der noch lebende B.B. (Blues Boy) King.
Ist es vielleicht einfach "aus der Mode"? Kann natürlich durchaus sein. Aber das dürfte dann wohl doch eher ein gesellschaftliches Problem sein...das würde ja im Endeffekt bedeuten, dass um die oben genannten Beispiele wieder aufzugreifen "Liebe, Sex und Arbeit" immer unbedeutender werden. Stattdessen wird wohl eher die Unterhaltung bedeutender (wobei Bluesmusik auch unterhalten sein kann...keine Frage, Beispiele gibt es zu viele um sie aufzuzählen). So hört man doch vielleicht heutzutage lieber "seichte" Musik zur Untermalung, nix mehr, wo man konzentriert zuhört und sich mitreißen lässt. Folgernd also wird die Musik unaussagekräftiger. Aber ist das wirklich der Sinn dieser Kunst? Man müsste sich also auch mal fragen, wieso man ein Bild an der Zimmerwand aufhängt. Weil es einfach reinpasst und gut dazu passt oder weil ich irgendwas damit verbinde? Ich habe z.B. nur Bilder mit denen ich etwas verbinde, ja sogar mit meinem "I want to believe"-UFO-Poster verbinde ich was. Oder eher gesagt, ich will etwas damit ausdrücken...
Genauso verhält es sich doch mit der Musik. Höre ich sie, weil sie mich emotional erfüllt, oder weil ich unterhalten werden möchte, wenn ich grad eine langweilige, vll. alltägliche Tätigkeit ausführe, wie Auto fahren oder so etwas.
Tatsache ist auf jeden Fall, es fehlt ein Forum. So findet man doch auf Plattformen wie wer-kennt-wen.de immer wieder überraschend Bekannte, von denen es man vll. nicht gedacht hätte, aber die ebenfalls Anhänger dieser Musikrichtung sind. Früher traf man sich in speziellen Clubs, um neue Infos z.B. über neue Platten auszutauschen. Hat man niemanden direkt, mit dem man sich austauschen kann, fehlen schnell Informationen über talentierte Künstler oder Gigs in der Nähe. So ist es doch wichtig, dass die Anhänger und Musiker dieser aussterbenden Musikrichtung zusammenhalten und sich austauschen. Denn das ist sowieso - nach der emotionellen Erfüllung der Kunst - wohl das zweitwichtigste: die Diskussion über die Kunst. Und im Umkehrschluss gesehen: sieht man doch sowieso eher seltener, dass noch ernsthaft über die Musik von heute diskutiert wird.
Dienstag, 31. März 2009
Donnerstag, 12. März 2009
Wenn die Fahnen gehisst werden...
...an so Tagen wie heute, um auf Halbmast gezogen zu werden. An so Tagen kriegt man Kettenbriefe (oder in meinem speziellen Fall -SMS) von Leuten, denen langweilig ist - wenigstens sind sie in dieser Beziehung ehrlich. Ich werde aufgefordert, diese Nachricht weiterzuschicken, weil ich so und natürlich NUR so, mein Beileid den Angehörigen der Opfer eines tragischen Amoklaufs bekunden könnte.
Natürlich hab ich diese Kette unterbrochen. Mit reinem Gewissen. Erstens kann ich auf diesem Weg garantiert keinem Menschen mein Beileid bekunden und zweitens will ich das in solch einem Fall auch gar nicht. Es mag vielleicht gefühllos klingen, aber zynischerweise muss ich einfach sagen, wieso? Erstens kenne ich diese Leute nicht. Zweitens habe ich nicht das Bedürfnis Mitleid zu heucheln, und zwar Leuten, die es sowieso nie mitkriegen werden.
Ehrlich gesagt, halte ich das alles für dumme Heuchelei, das meiste Gerede, sensationsgeile Berichte von Medien, die es zum Teil noch nicht mal für nötig halten ein Grundmaß an Recherche zu betreiben (http://www.citybeat.de/news/Amoklauf-Winnenden-Deutsche-Medien-fallen-auf-Troll-Forum-rein-Update) und das Zerede von den Problemen der Politiker.
Deshalb halte ich es für Heuchelei, weil sich doch sonst auch kein Schwein für Problemfälle in der eigenen Schule/Arbeitsstelle/etc. interessiert. Da wird gelästert, sich lustig gemacht - gemobbt, wie man auch gerne beschönigt. Aber mit dem Kopf schütteln, wenn mal jemand ausrastet, das kann jeder. Jaha, wo man hinschaut wird es jetzt gemacht. Mit wem soll man da Mitleid haben?
Natürlich sind die Killerspiele schuld. Oder zu viel brutale Filme im Fernsehen, leicht zugänglich gemacht auch für Kinder, die ja neuerdings alle einen eigenen Fernseher haben und auch nachts noch gerne, ohne das Wissen der Eltern, Filme gucken (hab ich auch gerne gemacht). Verschärfung der Waffengesetze muss her, damit sowas nicht mehr so leicht passiert. Och, alles wunderbar. Wenn wir Glück haben, lösen sich dann all unsere Probleme. Inklusive der Weltwirtschaftskrise, Volksverdummung und vor allem die fehlende Moral. So verstehe ich zumindestens die Äußerungen der Politiker.
Wieso schreibe ich so offen über dieses heikle Thema? Ehrlich gesagt, weil ich am laufenden Band kotzen könnte deswegen...
Wer zu mir jetzt sagen will, ich solle mal drüber nachdenken, was ich denken würde, wenn ein Angehöriger von mir betroffen sei, kann ich leider nur entgegensetzen, dass meine Tante in dem Gebäude direkt gegenüber arbeitet (also auch zu dieser Zeit gestern sich dort aufhielt), der Täter über das Gelände dieser Firma geflüchtet ist und einen Kollegen meiner Tante erschossen hat und ich vor einigen Jahren selbst schon über den Schulhof der Schule gegangen bin. So viel zu meiner eigenen Betroffenheit.
Natürlich hab ich diese Kette unterbrochen. Mit reinem Gewissen. Erstens kann ich auf diesem Weg garantiert keinem Menschen mein Beileid bekunden und zweitens will ich das in solch einem Fall auch gar nicht. Es mag vielleicht gefühllos klingen, aber zynischerweise muss ich einfach sagen, wieso? Erstens kenne ich diese Leute nicht. Zweitens habe ich nicht das Bedürfnis Mitleid zu heucheln, und zwar Leuten, die es sowieso nie mitkriegen werden.
Ehrlich gesagt, halte ich das alles für dumme Heuchelei, das meiste Gerede, sensationsgeile Berichte von Medien, die es zum Teil noch nicht mal für nötig halten ein Grundmaß an Recherche zu betreiben (http://www.citybeat.de/news/Amoklauf-Winnenden-Deutsche-Medien-fallen-auf-Troll-Forum-rein-Update) und das Zerede von den Problemen der Politiker.
Deshalb halte ich es für Heuchelei, weil sich doch sonst auch kein Schwein für Problemfälle in der eigenen Schule/Arbeitsstelle/etc. interessiert. Da wird gelästert, sich lustig gemacht - gemobbt, wie man auch gerne beschönigt. Aber mit dem Kopf schütteln, wenn mal jemand ausrastet, das kann jeder. Jaha, wo man hinschaut wird es jetzt gemacht. Mit wem soll man da Mitleid haben?
Natürlich sind die Killerspiele schuld. Oder zu viel brutale Filme im Fernsehen, leicht zugänglich gemacht auch für Kinder, die ja neuerdings alle einen eigenen Fernseher haben und auch nachts noch gerne, ohne das Wissen der Eltern, Filme gucken (hab ich auch gerne gemacht). Verschärfung der Waffengesetze muss her, damit sowas nicht mehr so leicht passiert. Och, alles wunderbar. Wenn wir Glück haben, lösen sich dann all unsere Probleme. Inklusive der Weltwirtschaftskrise, Volksverdummung und vor allem die fehlende Moral. So verstehe ich zumindestens die Äußerungen der Politiker.
Wieso schreibe ich so offen über dieses heikle Thema? Ehrlich gesagt, weil ich am laufenden Band kotzen könnte deswegen...
Wer zu mir jetzt sagen will, ich solle mal drüber nachdenken, was ich denken würde, wenn ein Angehöriger von mir betroffen sei, kann ich leider nur entgegensetzen, dass meine Tante in dem Gebäude direkt gegenüber arbeitet (also auch zu dieser Zeit gestern sich dort aufhielt), der Täter über das Gelände dieser Firma geflüchtet ist und einen Kollegen meiner Tante erschossen hat und ich vor einigen Jahren selbst schon über den Schulhof der Schule gegangen bin. So viel zu meiner eigenen Betroffenheit.
Sonntag, 8. März 2009
Cigarettes & Alcohol
Is it my imagination
Or have I finally found something worth living for?
I was looking for some action
But all I found was cigarettes and alcohol
(Liedtext von Oasis)
Ja, das beschreibt meine Einstellung dazu ziemlich gut würde ich sagen. Aber wieso erscheint das vielen so absurd oder als nicht gerechtfertigter Grund? "Rauchen tötet" - oft zitierter Spruch von den lustigen kleinen Schildchen auf den Kippen-Packungen. Ist das aber wirklich ein Argument, das Rauchen zu lassen? Ohne irgendwas verherrlichen zu wollen, ich kenne keinen bekannten Fall, dass ein Mensch nach dem Rauchen einer Zigarette tot umgekippt ist. Zugegeben, aber es sind Leute von Autos totgemacht worden. Und die sind danach direkt umgekippt (Betonung auf DIREKT). Trotzdem gibt es diese lustigen kleinen Schildchen nicht auf Autos, oder? Und dabei ist - wie gesagt - die Zahl der Menschen eindeutig höher, die direkt nach oder während dem Gebrauch eines Autos tot umgefallen sind, als Menschen, die nach dem Rauchen einer Zigarette tot umgefallen sind.
Lange Rede kurzer Sinn: Hört endlich auf, Ausreden für den Tod zu suchen. Drogen töten niemanden. Es sind die Menschen selbst, die dafür offen sind. Insofern machen sie sich höchstens selbst kaputt.
Ich werde weiter Rauchen und Trinken, wenn ich die Lust dazu verspüre. Und ja, ich mir darüber bewusst, dass ich mich - zynisch und übertrieben ausgedrückt - selbst zerstöre. Und nein, ich gebe nicht den Drogen die Schuld. Können wir jetzt weitermachen?
Or have I finally found something worth living for?
I was looking for some action
But all I found was cigarettes and alcohol
(Liedtext von Oasis)
Ja, das beschreibt meine Einstellung dazu ziemlich gut würde ich sagen. Aber wieso erscheint das vielen so absurd oder als nicht gerechtfertigter Grund? "Rauchen tötet" - oft zitierter Spruch von den lustigen kleinen Schildchen auf den Kippen-Packungen. Ist das aber wirklich ein Argument, das Rauchen zu lassen? Ohne irgendwas verherrlichen zu wollen, ich kenne keinen bekannten Fall, dass ein Mensch nach dem Rauchen einer Zigarette tot umgekippt ist. Zugegeben, aber es sind Leute von Autos totgemacht worden. Und die sind danach direkt umgekippt (Betonung auf DIREKT). Trotzdem gibt es diese lustigen kleinen Schildchen nicht auf Autos, oder? Und dabei ist - wie gesagt - die Zahl der Menschen eindeutig höher, die direkt nach oder während dem Gebrauch eines Autos tot umgefallen sind, als Menschen, die nach dem Rauchen einer Zigarette tot umgefallen sind.
Lange Rede kurzer Sinn: Hört endlich auf, Ausreden für den Tod zu suchen. Drogen töten niemanden. Es sind die Menschen selbst, die dafür offen sind. Insofern machen sie sich höchstens selbst kaputt.
Ich werde weiter Rauchen und Trinken, wenn ich die Lust dazu verspüre. Und ja, ich mir darüber bewusst, dass ich mich - zynisch und übertrieben ausgedrückt - selbst zerstöre. Und nein, ich gebe nicht den Drogen die Schuld. Können wir jetzt weitermachen?
Montag, 16. Februar 2009
Fasching/Karneval/Fastnacht...
Au Backe. Ich hab mal wieder einen Grund zum Jammern gefunden. Donnerstag fahre ich ins Allgäu. Bis Montag. Und wieso ich doch jammer? Nicht um Fastnacht zu feiern. Sondern um bei einem Umzug zu helfen. Das kann man Pech nennen. Oder Schicksal. Oder Mist. Mein eindeutig favorisiter Begriff übrigens.
Aber machen wir uns nix vor, ein Wochenende voller toller Parties, an die man sich ein Leben lang nicht erinnern wird. Geschweige denn der Folgen. Also nix für mich. Garantiert nicht. Ich gehe lieber Riesenschnitzel essen. Oder ein Bierchen trinken mit meinen Eltern. Kann mir förmlich nix besseres vorstellen. Ich meine, ich bin sowieso kein Fan von Parties, wo man jeden kennt, mit vielen befreundet ist - naja, okay, die man zumindest schon mal gesehen hat -, wo man viel Geld in Alkohol investiert (ja, wo sonst gibts bis zu 40%, vor allem in diesen schlimmen Zeiten?), dumm rumschwallt, viele sinnlose Dinge tut, viele sinnlose Dinge denkt. Und am nächsten Tag interessiert sich kein Schwein mehr dafür, auch wenn es das ganze Dorf weiß. Das ist nicht so mein Ding, da bin ich ganz offen und ehrlich. Deswegen freue ich mich auch jetzt auf meinen Aufenthalt im Allgäu. Und der nächste der mich nach nächstem Wochenende fragt, denn mach ich dumm von der Seite an! Pech halt...
Aber machen wir uns nix vor, ein Wochenende voller toller Parties, an die man sich ein Leben lang nicht erinnern wird. Geschweige denn der Folgen. Also nix für mich. Garantiert nicht. Ich gehe lieber Riesenschnitzel essen. Oder ein Bierchen trinken mit meinen Eltern. Kann mir förmlich nix besseres vorstellen. Ich meine, ich bin sowieso kein Fan von Parties, wo man jeden kennt, mit vielen befreundet ist - naja, okay, die man zumindest schon mal gesehen hat -, wo man viel Geld in Alkohol investiert (ja, wo sonst gibts bis zu 40%, vor allem in diesen schlimmen Zeiten?), dumm rumschwallt, viele sinnlose Dinge tut, viele sinnlose Dinge denkt. Und am nächsten Tag interessiert sich kein Schwein mehr dafür, auch wenn es das ganze Dorf weiß. Das ist nicht so mein Ding, da bin ich ganz offen und ehrlich. Deswegen freue ich mich auch jetzt auf meinen Aufenthalt im Allgäu. Und der nächste der mich nach nächstem Wochenende fragt, denn mach ich dumm von der Seite an! Pech halt...
Montag, 9. Februar 2009
Jetzt bin ich hier...
So. Erstmal, tach auch. Keine Ahnung, wieso ich hier schreibe, was ich hier mache. Aber ich tue es.
Zuerst mal zu meiner Person:
Ich bin durchaus in allem recht unerfahren, probiere in allen Belangen nur rum. Ich würde mich nun nicht als wirklich herausragend intelligent bezeichnen. Vielleicht als durchschnittlich intelligent. Viele werden mir in diesem Punkt nicht zustimmen wollen, aber ich halte mich für einigermaßen witzig. Ach so, ja, nicht zu vergessen, von mir selbst überzeugt. Arrogant. Egozentrisch, was man daran sieht, dass ich einen Text nur über mich schreibe. Und ich hoffe es werden noch ein paar folgen. Naja, weiterhin mache ich mich gerne über die Schwächen anderer lustig, schadenfroh, oft sogar fast schon fies. Über alle Maßen besserwisserisch. Ein Korinthenkacker wie er im Buche steht. Mit vielen Leuten kriege ich mich deswegen in die Haare. A propos, ich raste oft schnell aus. Aber nicht brutal. Ich neige zu übermäßigem Alkoholkonsum. Kenne keine Grenzen. Ich rede und mache viel sinnloses Zeug. Viele meiner Freunde bezeichnen mich als peinlich. Mein Musikgeschmack ist sehr eigen. Optimist, aber doch Zyniker. Doch dafür würde ich mich auch als nett, loyal, hilfsbereit bezeichnen. Hatten wir schon von sich selbst überzeugt? Ja? Na ja...
Doch zugegeben, das alles ist mir egal. Stimmt, ihr wollt immer noch wissen, wer Peter ist? Ja gut, okay. Ich auch. Hatte ich vergessen oder? Vor lauter Reden über mich selbst. Keine Ahnung, wer Peter nun ist. Keine Ahnung, wieso dieser Blog so heißt. Vielleicht finden wir es innerhalb der nächsten Blogeinträge raus? Eher unwahrscheinlich.
Zuerst mal zu meiner Person:
Ich bin durchaus in allem recht unerfahren, probiere in allen Belangen nur rum. Ich würde mich nun nicht als wirklich herausragend intelligent bezeichnen. Vielleicht als durchschnittlich intelligent. Viele werden mir in diesem Punkt nicht zustimmen wollen, aber ich halte mich für einigermaßen witzig. Ach so, ja, nicht zu vergessen, von mir selbst überzeugt. Arrogant. Egozentrisch, was man daran sieht, dass ich einen Text nur über mich schreibe. Und ich hoffe es werden noch ein paar folgen. Naja, weiterhin mache ich mich gerne über die Schwächen anderer lustig, schadenfroh, oft sogar fast schon fies. Über alle Maßen besserwisserisch. Ein Korinthenkacker wie er im Buche steht. Mit vielen Leuten kriege ich mich deswegen in die Haare. A propos, ich raste oft schnell aus. Aber nicht brutal. Ich neige zu übermäßigem Alkoholkonsum. Kenne keine Grenzen. Ich rede und mache viel sinnloses Zeug. Viele meiner Freunde bezeichnen mich als peinlich. Mein Musikgeschmack ist sehr eigen. Optimist, aber doch Zyniker. Doch dafür würde ich mich auch als nett, loyal, hilfsbereit bezeichnen. Hatten wir schon von sich selbst überzeugt? Ja? Na ja...
Doch zugegeben, das alles ist mir egal. Stimmt, ihr wollt immer noch wissen, wer Peter ist? Ja gut, okay. Ich auch. Hatte ich vergessen oder? Vor lauter Reden über mich selbst. Keine Ahnung, wer Peter nun ist. Keine Ahnung, wieso dieser Blog so heißt. Vielleicht finden wir es innerhalb der nächsten Blogeinträge raus? Eher unwahrscheinlich.
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