Hier eine kleine Sprüchesammlung von dem sehr weisen Mann.
"Allem kann ich widerstehen, nur der Versuchung
nicht."
"Arbeit ist der Fluch der trinkenden
Klassen."
"Bildung ist etwas Wunderbares.Doch sollte man
sich von Zeit zu Zeit daran erinnern, daß wirklich
Wissenswertes nicht gelehrt werden kann."
"Das einzig Konsequente an mir ist meine ewige
Inkonsequenz."
"Demokratie ist nichts anderes, als das
Niederknüppeln des Volkes durch das Volk für das
Volk."
"Der einzige Unterschied zwischen dem Heiligen und
dem Sünder ist, daß jeder Heilige eine Vergangenheit
hat und jeder Sünder eine Zukunft."
"Versuchungen sollte man nachgeben. Wer weiß ob
sie wiederkommen."
"Der Fleiß ist die Wurzel aller
Häßlichkeit."
"Ehrgeiz ist die letzte Zuflucht des
Versagers."
"Nichts ist so gefährlich wie das Allzumodernsein.
Man gerät in Gefahr, plötzlich aus der Mode zu
kommen..."
"Man umgebe mich mit Luxus...
Auf das Notwendige kann ich verzichten..."
"Mäßigung ist eine verhängnisvolle Sache, denn
nichts ist so erfolgreich wie der Exzeß..."
"Ich verschiebe niemals auf morgen, was sich auch
übermorgen erledigen läßt..."
"Ich glaube nicht an den Fortschritt, sondern an
die Beharrlichkeit der menschlichen Dummheit..."
"Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben
und den Mund halten..."
"Die Zigarette ist das vollendete Urbild des
Genusses: Sie ist köstlich und läßt uns
unbefriedigt..."
"Nur Leute, die ihre Rechnungen bezahlen, brauchen
Geld, und ich bezahle meine nie..."
"Zynismus: Die Kunst, die Dinge so zu sehen wie
sie sind und nicht, wie sie sein sollen."
"Jeder von uns ist sein eigener Teufel, denn wir
machen uns diese Welt zur Hölle."
"Der Gebildete widerspricht den anderen, der wahre
Weise sich selbst."
"Die Anzahl der Neider bestätigt unsere
Fähigkeiten."
Freitag, 15. Januar 2010
Donnerstag, 14. Januar 2010
Mein Kampf
Nach dem lustigen Liedtext Bodo Wartkes eines ausgesprochen schönen Liedes, jetzt mal wieder ein paar ernstere Gedanken, die mir gerade durch den Kopf schwirren.
Mir ist in letzter Zeit immer wieder das Wörtchen "Kampf" begegnet. Natürlich jetzt nicht im eigentlichen Sinne, sondern im metaphorischen. "Ich werde niemals aufhören um unsere Liebe zu kämpfen", hört man häufig oder "Ich kämpfe gegen die Staatsgewalt", hat man sicher auch schon das ein oder andere in den Nachrichten oder anderen Medien hören bzw. lesen können oder der oft in Büchern und Filmen verarbeitete "Kampf gegen die Sucht".
Aber ist dieser von einem selbst so Bildhaft in Worte gefasste Konflikt nicht eher eine Illusion? Eine Illusion, dass wir unsere Welt wirklich mit unserem puren Willen und unserer Stärke verändern könnten? Symbolisiert das nicht den Kampf gegen das eigene Schicksal, mit dessen Verlauf man sich nicht abfinden kann? Ist somit nicht jeder als "Kampf gegen..." bezeichnete Konflikt, ein Konflikt mit sich selbst? Wenn wir gegen unser eigenes Schicksal kämpfen müssen, dann verlieren wir doch in jedem Fall, oder? Die Frage ist, ob es sich unter diesen Umständen überhaupt lohnt zu kämpfen.
Mal andersrum gedacht: Wo würden wir landen, wenn wir nicht gegen unser Schicksal kämpfen würden? Würde sich dann alles verändern, oder würden wir im Großen und Ganzen ein ähnliches Leben führen? Eine wohl sehr theoretische Antwort würde jetzt folgen, die sich wohl vor allem mit der Chaos Theorie und dem Schmetterlings-Effekt begründen würde. Das Leben wäre ohne Kampf viel einfacher, aber durch die große Anpassungsfähigkeit, immer wieder neue Umstände ohne "Kampf" akzeptieren zu müssen, ein deutlich kollektiveres Leben. Macht also dieser Kampf gegen unser eigenes Schicksal, also dieser Kampf gegen uns selbst zu einem Individuum? Ist es nicht das, was die alten Griechen mit ihrer Definition von Charakter meinten? Dass sich unser Charakter in unseren Entscheidungen zeigen würde? Kann man das Wort "Entscheidung" nicht logischerweise auch durch "Kampf" ersetzen? Zeigt also die Stärke, die wir gegen uns selbst zeigen, unsere sogenannte "Charakterstärke"?
Für mich habe ich jetzt auf jeden Fall - auch wenn ich die meisten Fragen, die ich gerade gestellt habe, nicht beantworten - Worte gefunden, die die Sinnlosigkeit unseres Daseins treffend beschreiben.
"Jeder Kampf auf dieser Welt ist Illusion, unser Schicksal ändern zu können. Der einzige Kampf, den wir austragen müssen, ist der gegen uns selbst - in jeder Minuten, in jeder Sekunde. Und diesen Kampf werden wir am Ende auf jeden Fall verlieren, egal wie er ausgeht."
Mir ist in letzter Zeit immer wieder das Wörtchen "Kampf" begegnet. Natürlich jetzt nicht im eigentlichen Sinne, sondern im metaphorischen. "Ich werde niemals aufhören um unsere Liebe zu kämpfen", hört man häufig oder "Ich kämpfe gegen die Staatsgewalt", hat man sicher auch schon das ein oder andere in den Nachrichten oder anderen Medien hören bzw. lesen können oder der oft in Büchern und Filmen verarbeitete "Kampf gegen die Sucht".
Aber ist dieser von einem selbst so Bildhaft in Worte gefasste Konflikt nicht eher eine Illusion? Eine Illusion, dass wir unsere Welt wirklich mit unserem puren Willen und unserer Stärke verändern könnten? Symbolisiert das nicht den Kampf gegen das eigene Schicksal, mit dessen Verlauf man sich nicht abfinden kann? Ist somit nicht jeder als "Kampf gegen..." bezeichnete Konflikt, ein Konflikt mit sich selbst? Wenn wir gegen unser eigenes Schicksal kämpfen müssen, dann verlieren wir doch in jedem Fall, oder? Die Frage ist, ob es sich unter diesen Umständen überhaupt lohnt zu kämpfen.
Mal andersrum gedacht: Wo würden wir landen, wenn wir nicht gegen unser Schicksal kämpfen würden? Würde sich dann alles verändern, oder würden wir im Großen und Ganzen ein ähnliches Leben führen? Eine wohl sehr theoretische Antwort würde jetzt folgen, die sich wohl vor allem mit der Chaos Theorie und dem Schmetterlings-Effekt begründen würde. Das Leben wäre ohne Kampf viel einfacher, aber durch die große Anpassungsfähigkeit, immer wieder neue Umstände ohne "Kampf" akzeptieren zu müssen, ein deutlich kollektiveres Leben. Macht also dieser Kampf gegen unser eigenes Schicksal, also dieser Kampf gegen uns selbst zu einem Individuum? Ist es nicht das, was die alten Griechen mit ihrer Definition von Charakter meinten? Dass sich unser Charakter in unseren Entscheidungen zeigen würde? Kann man das Wort "Entscheidung" nicht logischerweise auch durch "Kampf" ersetzen? Zeigt also die Stärke, die wir gegen uns selbst zeigen, unsere sogenannte "Charakterstärke"?
Für mich habe ich jetzt auf jeden Fall - auch wenn ich die meisten Fragen, die ich gerade gestellt habe, nicht beantworten - Worte gefunden, die die Sinnlosigkeit unseres Daseins treffend beschreiben.
"Jeder Kampf auf dieser Welt ist Illusion, unser Schicksal ändern zu können. Der einzige Kampf, den wir austragen müssen, ist der gegen uns selbst - in jeder Minuten, in jeder Sekunde. Und diesen Kampf werden wir am Ende auf jeden Fall verlieren, egal wie er ausgeht."
Montag, 4. Januar 2010
Always look on the bright side of life...
Von den wirklich wichtigen Dingen im Leben kann man nicht sterben. Von Hunger, Geld und Durst schon.
Donnerstag, 24. Dezember 2009
Alle Jahre wieder...
Juhu, da ist es nun, das Fest der Liebe. Wie wurde es von so vielen Menschen herbeigesehnt, in dieser heutigen tristen Welt wenigstens an einem Tag im Jahr ein wenig Hoffnung und Liebe. Weil wir uns alle lieb haben schenken wir uns was. Genauso wie Gott uns damals Jesus Christus geschenkt hat. Also lasst uns im Wald ein paar Tannenbäume abschlagen, diese in allen glitzernden Farben schmücken und unsere Fenster mit Lichterketten erleuchten. Und weil wir uns alle so lieb haben schicken wir ganz nette Briefe in der Nachbarschaft rum, wo Geschichten von Hoffnung und Liebe draufstehen. Und lass uns in die Kirche gehen, unser nette Pfarrer freut sich sicher auch uns nach einem Jahr mal wieder zu sehen. Ja, wir glauben halt nicht wirklich an Gott.
Zu oft hört man in letzter Zeit solche Aussagen. Aber was macht denn diese Faszination aus? Wieso gehen Menschen, die absolut gar nichts mit Religion am Hut haben an Weihnachten in die Kirche - zum einzigen Mal im Jahr? Wieso verprassen Leute ihren Schotter beim vorweihnachtlichen Geschenkeeinkauf? Wieso werden Unmengen von Nadelbäume gepflanzt, nur um nach ein paar Jahren abgeschlagen zu werden und als glitzernde und blinkende Dekoration zu enden? Wieso hinterfragen irgendwelche Idioten jedes Jahr den tieferen Sinn hinter dem ganzen Weihnachtsrummel?
Genug der Fragen. Ich meine ganz einfach, es ist doch schon auf irgendeine Art leicht schwachsinnig von einem Fest der Liebe zu reden. Das Fest der Liebe hat nichts mit Gott oder Jesus zu tun. Die beiden sind tot, um es mit den Worten von Nietzsche zu sagen. Die Geburt Jesus zu feiern wäre für mich noch ein plausibler Grund und durchaus nachvollziehbar. Aber was hat der Weihnachtsmann mit Jesus zu tun? Diese Frage konnten mir meine Eltern, als ich noch ein kleiner Hosenscheißer war, auch noch nie beantworten. So reden wir alle vom Fest der Liebe, vom Fest anlässlich der Geburt Jesus und gehen ins Geschäft und kaufen unseren Besten Sachen. Egal was drin ist - hauptsache es kommt von Herzen, sagen die Menschen, wenn sie ein Geschenk aufmachen. Aber das ist doch eine glatte Lüge. Wenn man etwas geschenkt kriegt, dann will man auch etwas, was einem gefällt. Da kann man noch so sehr etwas über Liebe rumstammeln.
Worauf ich hinaus will ist genauso einfach, wie schmerzhaft zu verstehen. Liebe und Hoffnung ist ein Synonym für Kommerz und Gewinn. So beweisen wir den Mitmenschen unsere Liebe indem wir ihnen etwas schenken, während im Hintergrund irgendwelche schmalzigen Weihnachtsfilme über über schlechte Menschen, die plötzlich an Weihnachten geläutert werden, laufen. Je größer, teurer und besser das Geschenk, desto mehr haben wir den anderen lieb. Und um uns zu beweisen, dass wir nette Menschen sind, schicken wir Weihnachtsbotschaften an Bekannte. Wie man Weihnachten also auch nennen könnte, das Fest der Heuchelei und des Kommerz.
Also Leute, ab in die Stadt, verprasst euer Geld für Leute, denen ihr am Liebsten eine Reinhauen würdet und macht die Kapitalisten glücklich! Denn Weihnachten bedeutet ganz einfach die Manipulation durch die Medien, im Fernsehen werden Weihnachtsfilme ausgestrahlt, wo glückliche Menschen, große Geschenke in Händen halten, im Radio wird Weihnachtsmusik ausgestrahlt, wo glückliche Menschen über ihre großen Geschenken singen und uns wird schon von Kindesbeinen an beigebracht: Weihnachten bedeutet Geschenke. Geschenke. Geschenke. Oder anders gesagt: Konsum, Konsum, Konsum. Weihnachten bedeutet also Manipulation durch die Kapitalisten, dass wir noch mehr konsumieren und noch mehr Geld in ihre Taschen spülen. Die Liebe und Hoffnung bleibt eindeutig bei solch einer Ausbeutung auf der Strecke. Weihnachten, das Fest der Ausbeutung. Wie schön. Hoffentlich gibts irgendwann Schnaps, dann wird es auch für mich ein schönes Weihnachten.
Zu oft hört man in letzter Zeit solche Aussagen. Aber was macht denn diese Faszination aus? Wieso gehen Menschen, die absolut gar nichts mit Religion am Hut haben an Weihnachten in die Kirche - zum einzigen Mal im Jahr? Wieso verprassen Leute ihren Schotter beim vorweihnachtlichen Geschenkeeinkauf? Wieso werden Unmengen von Nadelbäume gepflanzt, nur um nach ein paar Jahren abgeschlagen zu werden und als glitzernde und blinkende Dekoration zu enden? Wieso hinterfragen irgendwelche Idioten jedes Jahr den tieferen Sinn hinter dem ganzen Weihnachtsrummel?
Genug der Fragen. Ich meine ganz einfach, es ist doch schon auf irgendeine Art leicht schwachsinnig von einem Fest der Liebe zu reden. Das Fest der Liebe hat nichts mit Gott oder Jesus zu tun. Die beiden sind tot, um es mit den Worten von Nietzsche zu sagen. Die Geburt Jesus zu feiern wäre für mich noch ein plausibler Grund und durchaus nachvollziehbar. Aber was hat der Weihnachtsmann mit Jesus zu tun? Diese Frage konnten mir meine Eltern, als ich noch ein kleiner Hosenscheißer war, auch noch nie beantworten. So reden wir alle vom Fest der Liebe, vom Fest anlässlich der Geburt Jesus und gehen ins Geschäft und kaufen unseren Besten Sachen. Egal was drin ist - hauptsache es kommt von Herzen, sagen die Menschen, wenn sie ein Geschenk aufmachen. Aber das ist doch eine glatte Lüge. Wenn man etwas geschenkt kriegt, dann will man auch etwas, was einem gefällt. Da kann man noch so sehr etwas über Liebe rumstammeln.
Worauf ich hinaus will ist genauso einfach, wie schmerzhaft zu verstehen. Liebe und Hoffnung ist ein Synonym für Kommerz und Gewinn. So beweisen wir den Mitmenschen unsere Liebe indem wir ihnen etwas schenken, während im Hintergrund irgendwelche schmalzigen Weihnachtsfilme über über schlechte Menschen, die plötzlich an Weihnachten geläutert werden, laufen. Je größer, teurer und besser das Geschenk, desto mehr haben wir den anderen lieb. Und um uns zu beweisen, dass wir nette Menschen sind, schicken wir Weihnachtsbotschaften an Bekannte. Wie man Weihnachten also auch nennen könnte, das Fest der Heuchelei und des Kommerz.
Also Leute, ab in die Stadt, verprasst euer Geld für Leute, denen ihr am Liebsten eine Reinhauen würdet und macht die Kapitalisten glücklich! Denn Weihnachten bedeutet ganz einfach die Manipulation durch die Medien, im Fernsehen werden Weihnachtsfilme ausgestrahlt, wo glückliche Menschen, große Geschenke in Händen halten, im Radio wird Weihnachtsmusik ausgestrahlt, wo glückliche Menschen über ihre großen Geschenken singen und uns wird schon von Kindesbeinen an beigebracht: Weihnachten bedeutet Geschenke. Geschenke. Geschenke. Oder anders gesagt: Konsum, Konsum, Konsum. Weihnachten bedeutet also Manipulation durch die Kapitalisten, dass wir noch mehr konsumieren und noch mehr Geld in ihre Taschen spülen. Die Liebe und Hoffnung bleibt eindeutig bei solch einer Ausbeutung auf der Strecke. Weihnachten, das Fest der Ausbeutung. Wie schön. Hoffentlich gibts irgendwann Schnaps, dann wird es auch für mich ein schönes Weihnachten.
Montag, 21. September 2009
Das wundervoll bunte Leben
Grenzt es nicht eigentlich schon an Wahnsinn? Die Weltwirtschaftskrise hat noch nicht mal ihren Höhepunkt erreicht, wobei sie schon längst als Fehler einiger Geldgierigen abgetan und abgehakt wurde. Dabei sollten sich viele Leute lieber mal Gedanken machen, ob die Wirtschaftskrise nicht vielleicht auch die erste Fehlermeldung, die den großen Zusammbruchen ankündigt, in einem von Grund auf falsch programmierten Betriebssystem war. Die erste Warnmeldung des Betriebssystems, was nicht die Grundfunktionen Überleben, Nahrungsaufnahme und Fortpflanzung beinhaltet, sondern eher auf Raffgier, Neid und Zerstörung ausgelegt ist.
Die Werbungs suggeriert uns, "DU bist Deutschland". Ein Lehrer wollte uns heute bei einer Diskussion über dieses Thema weismachen, dass "wir das System sind". Sind wir wirklich Deutschland? Oder das System? Der Hund liegt doch eigentlich dort begraben, dass wir nicht das System oder Deutschland sein können, einfach deshalb, weil wir keine Wahl haben. Wir können uns zwar zwischen SPD und CDU entscheiden, zwischen Links und Rechts, doch können wir auch das System in dem wir leben - oh, ich meine natürlich - können wir uns - das System - ändern?
Jede uns als normal erscheinende Entscheidung trägt wohl zum Überleben des Systems (und ich werde jetzt bei dieser Umschreibung des großen, undefinierbaren Etwas, was unser alltägliches Leben zusammenhält, bleiben) seinen Anteil bei. Doch auch ihr bleibt uns groß keine andere Wahl. Werbung, Konsum, Überfluss, Luxus. Doch würden wir uns gegen dieses System entscheiden und in den Wald ziehen (was ich in letzter Zeit durchaus als Alternative in Betracht ziehe) und dort leben würden, dann wäre doch der Zeitpunkt nicht mehr fern, wo wir wegen Wilderei, Diebstahl oder einer anderen Kleinigkeit, die durchaus natürlicher Herkunft ist, aber von uns Menschen zu etwas verwerflichem wurde, eingesperrt und hätten somit unseren Status als Sklave des System, des Konsum, der Werbung etc. wieder. Somit haben wir keine andere Wahl als einen grauen Alltag voll Arbeit, Konsum, dem Streben nach Luxus, dem Streben nach Glück, vielleicht auch nach Liebe (die letzten beiden sind übrigens auch nur Hirngespinste unserer Gesellschaft, die im späten 18. bzw. dem frühen 19. Jahrhundert entstanden sind) zu leben. Und uns damit abzufinden, das wir unsere eigenen Totengräber sind.
Die Werbungs suggeriert uns, "DU bist Deutschland". Ein Lehrer wollte uns heute bei einer Diskussion über dieses Thema weismachen, dass "wir das System sind". Sind wir wirklich Deutschland? Oder das System? Der Hund liegt doch eigentlich dort begraben, dass wir nicht das System oder Deutschland sein können, einfach deshalb, weil wir keine Wahl haben. Wir können uns zwar zwischen SPD und CDU entscheiden, zwischen Links und Rechts, doch können wir auch das System in dem wir leben - oh, ich meine natürlich - können wir uns - das System - ändern?
Jede uns als normal erscheinende Entscheidung trägt wohl zum Überleben des Systems (und ich werde jetzt bei dieser Umschreibung des großen, undefinierbaren Etwas, was unser alltägliches Leben zusammenhält, bleiben) seinen Anteil bei. Doch auch ihr bleibt uns groß keine andere Wahl. Werbung, Konsum, Überfluss, Luxus. Doch würden wir uns gegen dieses System entscheiden und in den Wald ziehen (was ich in letzter Zeit durchaus als Alternative in Betracht ziehe) und dort leben würden, dann wäre doch der Zeitpunkt nicht mehr fern, wo wir wegen Wilderei, Diebstahl oder einer anderen Kleinigkeit, die durchaus natürlicher Herkunft ist, aber von uns Menschen zu etwas verwerflichem wurde, eingesperrt und hätten somit unseren Status als Sklave des System, des Konsum, der Werbung etc. wieder. Somit haben wir keine andere Wahl als einen grauen Alltag voll Arbeit, Konsum, dem Streben nach Luxus, dem Streben nach Glück, vielleicht auch nach Liebe (die letzten beiden sind übrigens auch nur Hirngespinste unserer Gesellschaft, die im späten 18. bzw. dem frühen 19. Jahrhundert entstanden sind) zu leben. Und uns damit abzufinden, das wir unsere eigenen Totengräber sind.
Mittwoch, 12. August 2009
Wieso ich kaum Nachrichten gucke/lese...
Schweinegrippe. Flugzeugabsturz. Entführte Frachter. Bomben auf Mallorca. Schumachers Comeback. Iran. Irak. Afghanistan. Rote Zahlen. Schwarze Zahlen. Gar keine Zahlen. Schumachers Nicht-Comeback. Regierung macht nur Mist. Opposition macht nur Mist. Merkel stinkt. Steinmeier stinkt. Schumacher fliegt ins All. Auch Leichathleten dopen.
Was will ich denn damit? Schweinegrippe? Hatte ich schon mindestens drei mal.
Flugzeugabsturz? Brauch ich nicht...ist immer noch das sicherste Verkehrsmittel (vor dem Auto!!!). Wieso dann jetzt auf einmal so viele abstürzen? Ganz einfach: Zufall. Ich würde gerne mal die Statistiken der letzten Jahre verglichen mit der diesen Jahres lesen. Wird sich höchstwahrscheinlich nicht viel nehmen.
Entführte Frachter? Ja und? Gebt Terroristen keinen Raum, dann wird es auch keine mehr geben. Aber ihnen wird ja leider genug Aufmerksamkeit und vor allem Geld geschenkt. Selbst dran Schuld!!!
Bomben auf Mallorca? Siehe oben. Ob die Nr. 1 der Ferieninseln der Deutschen jetzt unsicherer ist? Wieso sollte es? Schlaue Leute können sich denken, dass Terroristen auf den Tod von besonders vielen Menschen und die daraus resultierende Eliminierung von Touristenzielen absehen. Fahrt am Besten gar nicht mehr in Urlaub! Oder an den Biggesee!
Schumachers Comeback. Kein Kommentar, bzw. Achselzucken. Ist mir ehrlich gesagt, dermaßen egal.
Iran? Alles Idioten! Genauso wie in unserer Regierung, der von Russland und vor allem in der der USA. Nur hier berichten unsere Medien nicht so viel von den Lügen und dem Beschiss der läuft (zugegeben, hab mich nicht allzu sehr damit beschäftigt.)
Irak? Natürlich gibt es im Krieg Tote! Das ist ja noch das Allerbeste: Erst große Kriege schwingen und dann sagen, "oh Gott, so viele Tote...". Meine Meinung: Lasst sie sich doch einfach gegenseitig die Köpfe einschlagen. Aber nein, ich vergaß....das liebe Öl...äh, ich meine, das liebe Geld.
Rote Zahlen? Schreib ich selbst genug.
Schwarze Zahlen? Werde ich niemals schreiben, auf jeden Fall nicht in diesem Leben.
Gar keine Zahlen? Ist mir am liebsten! Scheiß Mathe-Kram da. Rechnet hab jetzt mit Worten! Ist viel einfacher.
Schumachers Nicht-Comeback? Ach, leck mich doch an der Tesch, ich will nicht wissen, was der Besitzer einer besch... Kartbahn in einem winzigen Ort zu sagen hat!
Regierung macht nur Mist? Stimmt.
Opposition macht nur Mist? Stimmt. Für alle Parteien im Bundestag gilt also: Fresse halten. Danke.
Merkel stinkt? Stimmt. Wie ein somalischer Pirat. Und zieht uns genauso das Geld aus den Taschen.
Steinmeier stinkt? Stimmt. Wie ein somalischer Pirat. Und wird uns genauso das Geld aus den Taschen ziehen.
Schumacher fliegt ins All? Wunderbar. Dann nerven mich wenigstens seine Möchtegern-Freunde auf N34 nicht mehr.
Auch Leichtathleten dopen? Ach wirklich? Hätte ich jetzt nicht gedacht...ich dachte, nur Radfahrer wären solche Pottsäue. Aber wieso wird dann die LA-WM ausgestrahlt? Und wieso laufen Doping-Dokumentationen über Leichtathleten nachts um 0.30 Uhr? Faszinierend. Die öffentlich-rechtlichen bleiben auf ihrem unglaublich glaubwürdigen Standpunkt stehen.
Was will ich denn damit? Schweinegrippe? Hatte ich schon mindestens drei mal.
Flugzeugabsturz? Brauch ich nicht...ist immer noch das sicherste Verkehrsmittel (vor dem Auto!!!). Wieso dann jetzt auf einmal so viele abstürzen? Ganz einfach: Zufall. Ich würde gerne mal die Statistiken der letzten Jahre verglichen mit der diesen Jahres lesen. Wird sich höchstwahrscheinlich nicht viel nehmen.
Entführte Frachter? Ja und? Gebt Terroristen keinen Raum, dann wird es auch keine mehr geben. Aber ihnen wird ja leider genug Aufmerksamkeit und vor allem Geld geschenkt. Selbst dran Schuld!!!
Bomben auf Mallorca? Siehe oben. Ob die Nr. 1 der Ferieninseln der Deutschen jetzt unsicherer ist? Wieso sollte es? Schlaue Leute können sich denken, dass Terroristen auf den Tod von besonders vielen Menschen und die daraus resultierende Eliminierung von Touristenzielen absehen. Fahrt am Besten gar nicht mehr in Urlaub! Oder an den Biggesee!
Schumachers Comeback. Kein Kommentar, bzw. Achselzucken. Ist mir ehrlich gesagt, dermaßen egal.
Iran? Alles Idioten! Genauso wie in unserer Regierung, der von Russland und vor allem in der der USA. Nur hier berichten unsere Medien nicht so viel von den Lügen und dem Beschiss der läuft (zugegeben, hab mich nicht allzu sehr damit beschäftigt.)
Irak? Natürlich gibt es im Krieg Tote! Das ist ja noch das Allerbeste: Erst große Kriege schwingen und dann sagen, "oh Gott, so viele Tote...". Meine Meinung: Lasst sie sich doch einfach gegenseitig die Köpfe einschlagen. Aber nein, ich vergaß....das liebe Öl...äh, ich meine, das liebe Geld.
Rote Zahlen? Schreib ich selbst genug.
Schwarze Zahlen? Werde ich niemals schreiben, auf jeden Fall nicht in diesem Leben.
Gar keine Zahlen? Ist mir am liebsten! Scheiß Mathe-Kram da. Rechnet hab jetzt mit Worten! Ist viel einfacher.
Schumachers Nicht-Comeback? Ach, leck mich doch an der Tesch, ich will nicht wissen, was der Besitzer einer besch... Kartbahn in einem winzigen Ort zu sagen hat!
Regierung macht nur Mist? Stimmt.
Opposition macht nur Mist? Stimmt. Für alle Parteien im Bundestag gilt also: Fresse halten. Danke.
Merkel stinkt? Stimmt. Wie ein somalischer Pirat. Und zieht uns genauso das Geld aus den Taschen.
Steinmeier stinkt? Stimmt. Wie ein somalischer Pirat. Und wird uns genauso das Geld aus den Taschen ziehen.
Schumacher fliegt ins All? Wunderbar. Dann nerven mich wenigstens seine Möchtegern-Freunde auf N34 nicht mehr.
Auch Leichtathleten dopen? Ach wirklich? Hätte ich jetzt nicht gedacht...ich dachte, nur Radfahrer wären solche Pottsäue. Aber wieso wird dann die LA-WM ausgestrahlt? Und wieso laufen Doping-Dokumentationen über Leichtathleten nachts um 0.30 Uhr? Faszinierend. Die öffentlich-rechtlichen bleiben auf ihrem unglaublich glaubwürdigen Standpunkt stehen.
Mittwoch, 15. Juli 2009
Urlaub, Urlaub, Urlaub
Klassenfahrt in Amsterdam war ein echter Erfolg! Interessante Stadt auf jeden Fall, zwar langweilige Sehenswürdigkeiten, aber die Menschen, die sich dort zwischen Coffee-Shops und Nuttenviertel tummeln sind doch interessant zu beobachten. Macht schon einiges aus, wenn man anstatt nur einen Sightseeing-Tag wie bei der Klassenfahrt in der 10. Klasse, 5 Tage in einer Stadt verbringt.
Nächstes Ziel wird morgen Colmar oder genauer der Col du Platzerwasel sein. Tour de France. Also alle Mann am Freitag vor die Fernseher und schauen, was der kleine Christopher vom Lande da auf die Straßen gepinselt hat. Vielleicht läuft ja auch ein bekloppter in Schottenrock durchs Bild und schubst den Lancie vom Rad? Wär auf jeden Fall mal ne coole Aktion...
Nächstes Ziel wird morgen Colmar oder genauer der Col du Platzerwasel sein. Tour de France. Also alle Mann am Freitag vor die Fernseher und schauen, was der kleine Christopher vom Lande da auf die Straßen gepinselt hat. Vielleicht läuft ja auch ein bekloppter in Schottenrock durchs Bild und schubst den Lancie vom Rad? Wär auf jeden Fall mal ne coole Aktion...
Abonnieren
Posts (Atom)