Die schriftlichen Abitur-Prüfungen sind nun vorbei, Unterricht ist auch keiner mehr, da hat man schon mal viel Freizeit. Um ehrlich zu sein, mache ich im Moment nicht wirklich viel außer ein paar Mal zu Arbeiten und ansonsten viel schlafen. Die Zeit sei mir auch mal gegönnt ;-) Wofür ich allerdings keine Zeit zu haben scheine ist mir mal neue Hobbies zu suchen um die viele Zeit totzuschlagen. Wieso auch? Da verbringe ich die Zeit lieber mit ein paar schönen Fernsehserien (ich muss wohl dabei anmerken: die meisten Serien die ich regelmäßig schaue kenne ich mittlerweile auch schon auswendig, weil die x-hundertste Wiederholung läuft) und viel Musik. Zum Glück funktionieren auch wieder Computer und Handy.
Nachdem ich jetzt einige Wochen ohne Handy war und dann auch unglücklicherweise mein PC die Grätsche machte, ist mir überhaupt mal bewusst geworden, wie abhängig wir heutzutage alle davon sind. Man muss ja schließlich immer auf dem neuesten Stand sein - egal ob es nur in WKW ist, oder die neuesten Sportdiskussionen. Viel schlimmer scheint aber eine nicht vorhandene Erreichbarkeit auf dem Handy zu sein. Wenn man dann mal merkt, dass man ohne Handy mit einigen Leuten überhaupt keinen Kontakt mehr hat, gibt einem das schon mal zu denken.
Eigentlich war ich ja immer schon ein Mensch, der sowieso hauptsächlich wert auf Gespräche von Angesicht zu Angesicht legte. Alleine schon die Tatsache, dass man nur eine gewissen Anzahl von Zeichen benutzt werden darf hat mir zu schaffen gemacht. Es geht doch einfach nix über REALE soziale Kontakte. Und diese Art von sozialen Kontakten geht durch die neue Technik einfach leider mehr und mehr kaputt. Ich könnte niemals irgendwas ernstes per SMS besprechen, das wäre mir viel zu anstrengend. Gefühle sind halt nicht per 120 Zeichen (oder wie vielen auch immer) übertragbar.
Dienstag, 11. Mai 2010
Donnerstag, 8. April 2010
Ich war in der Disco..
...und ich kann nur eins sagen:
Ich mag keine Disco-Fuzzies, Mann, die gehen mir auf den Draht,
Ich mag keine Disco-Fuzzies, ja, die gehen mir auf den Draht,
Leben in 'ner Plastiktüte und quatschen abgepackten Quark.
Mir wird schlecht von goldenen Kettchen und all den Mini-Plies,
Schlecht wird mir von goldenen Kettchen und all den Mini-Plies,
Von den ganzen Whisky-Cola-Willies, da wird mir ganz mies.
Ich mag keine Disco-Fuzzies, Mann, die gehen mir auf den Zahn,
Ich mag keine Disco-Fuzzies, Mann, die gehen mir auf den Zahn,
Ist mir zu glatt und zu blind - die ganze Schickimicki-Geisterbahn.
Ich mag keine Schickeria, Mann, die gehen mir auf den Sack,
Ich mag keine Schickeria, Mann, die gehen mir auf den Sack,
Jede Eckkneipe tausch ich gegen das ganze parfümierte Pack.
(das Dritte Ohr, wirklich absolut das letzte)
Ich mag keine Disco-Fuzzies, Mann, die gehen mir auf den Draht,
Ich mag keine Disco-Fuzzies, ja, die gehen mir auf den Draht,
Leben in 'ner Plastiktüte und quatschen abgepackten Quark.
Mir wird schlecht von goldenen Kettchen und all den Mini-Plies,
Schlecht wird mir von goldenen Kettchen und all den Mini-Plies,
Von den ganzen Whisky-Cola-Willies, da wird mir ganz mies.
Ich mag keine Disco-Fuzzies, Mann, die gehen mir auf den Zahn,
Ich mag keine Disco-Fuzzies, Mann, die gehen mir auf den Zahn,
Ist mir zu glatt und zu blind - die ganze Schickimicki-Geisterbahn.
Ich mag keine Schickeria, Mann, die gehen mir auf den Sack,
Ich mag keine Schickeria, Mann, die gehen mir auf den Sack,
Jede Eckkneipe tausch ich gegen das ganze parfümierte Pack.
(das Dritte Ohr, wirklich absolut das letzte)
Mittwoch, 27. Januar 2010
Die besten Gitarrensoli Part 2
Ich muss meine eigene Aussage revidieren. Dies hier gehört absolut auch dazu. Vor allem in der Rubrik "live".
http://www.youtube.com/watch?v=LFpfureaCVs
http://www.youtube.com/watch?v=LFpfureaCVs
Freitag, 15. Januar 2010
Oscar Wilde
Hier eine kleine Sprüchesammlung von dem sehr weisen Mann.
"Allem kann ich widerstehen, nur der Versuchung
nicht."
"Arbeit ist der Fluch der trinkenden
Klassen."
"Bildung ist etwas Wunderbares.Doch sollte man
sich von Zeit zu Zeit daran erinnern, daß wirklich
Wissenswertes nicht gelehrt werden kann."
"Das einzig Konsequente an mir ist meine ewige
Inkonsequenz."
"Demokratie ist nichts anderes, als das
Niederknüppeln des Volkes durch das Volk für das
Volk."
"Der einzige Unterschied zwischen dem Heiligen und
dem Sünder ist, daß jeder Heilige eine Vergangenheit
hat und jeder Sünder eine Zukunft."
"Versuchungen sollte man nachgeben. Wer weiß ob
sie wiederkommen."
"Der Fleiß ist die Wurzel aller
Häßlichkeit."
"Ehrgeiz ist die letzte Zuflucht des
Versagers."
"Nichts ist so gefährlich wie das Allzumodernsein.
Man gerät in Gefahr, plötzlich aus der Mode zu
kommen..."
"Man umgebe mich mit Luxus...
Auf das Notwendige kann ich verzichten..."
"Mäßigung ist eine verhängnisvolle Sache, denn
nichts ist so erfolgreich wie der Exzeß..."
"Ich verschiebe niemals auf morgen, was sich auch
übermorgen erledigen läßt..."
"Ich glaube nicht an den Fortschritt, sondern an
die Beharrlichkeit der menschlichen Dummheit..."
"Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben
und den Mund halten..."
"Die Zigarette ist das vollendete Urbild des
Genusses: Sie ist köstlich und läßt uns
unbefriedigt..."
"Nur Leute, die ihre Rechnungen bezahlen, brauchen
Geld, und ich bezahle meine nie..."
"Zynismus: Die Kunst, die Dinge so zu sehen wie
sie sind und nicht, wie sie sein sollen."
"Jeder von uns ist sein eigener Teufel, denn wir
machen uns diese Welt zur Hölle."
"Der Gebildete widerspricht den anderen, der wahre
Weise sich selbst."
"Die Anzahl der Neider bestätigt unsere
Fähigkeiten."
"Allem kann ich widerstehen, nur der Versuchung
nicht."
"Arbeit ist der Fluch der trinkenden
Klassen."
"Bildung ist etwas Wunderbares.Doch sollte man
sich von Zeit zu Zeit daran erinnern, daß wirklich
Wissenswertes nicht gelehrt werden kann."
"Das einzig Konsequente an mir ist meine ewige
Inkonsequenz."
"Demokratie ist nichts anderes, als das
Niederknüppeln des Volkes durch das Volk für das
Volk."
"Der einzige Unterschied zwischen dem Heiligen und
dem Sünder ist, daß jeder Heilige eine Vergangenheit
hat und jeder Sünder eine Zukunft."
"Versuchungen sollte man nachgeben. Wer weiß ob
sie wiederkommen."
"Der Fleiß ist die Wurzel aller
Häßlichkeit."
"Ehrgeiz ist die letzte Zuflucht des
Versagers."
"Nichts ist so gefährlich wie das Allzumodernsein.
Man gerät in Gefahr, plötzlich aus der Mode zu
kommen..."
"Man umgebe mich mit Luxus...
Auf das Notwendige kann ich verzichten..."
"Mäßigung ist eine verhängnisvolle Sache, denn
nichts ist so erfolgreich wie der Exzeß..."
"Ich verschiebe niemals auf morgen, was sich auch
übermorgen erledigen läßt..."
"Ich glaube nicht an den Fortschritt, sondern an
die Beharrlichkeit der menschlichen Dummheit..."
"Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben
und den Mund halten..."
"Die Zigarette ist das vollendete Urbild des
Genusses: Sie ist köstlich und läßt uns
unbefriedigt..."
"Nur Leute, die ihre Rechnungen bezahlen, brauchen
Geld, und ich bezahle meine nie..."
"Zynismus: Die Kunst, die Dinge so zu sehen wie
sie sind und nicht, wie sie sein sollen."
"Jeder von uns ist sein eigener Teufel, denn wir
machen uns diese Welt zur Hölle."
"Der Gebildete widerspricht den anderen, der wahre
Weise sich selbst."
"Die Anzahl der Neider bestätigt unsere
Fähigkeiten."
Donnerstag, 14. Januar 2010
Mein Kampf
Nach dem lustigen Liedtext Bodo Wartkes eines ausgesprochen schönen Liedes, jetzt mal wieder ein paar ernstere Gedanken, die mir gerade durch den Kopf schwirren.
Mir ist in letzter Zeit immer wieder das Wörtchen "Kampf" begegnet. Natürlich jetzt nicht im eigentlichen Sinne, sondern im metaphorischen. "Ich werde niemals aufhören um unsere Liebe zu kämpfen", hört man häufig oder "Ich kämpfe gegen die Staatsgewalt", hat man sicher auch schon das ein oder andere in den Nachrichten oder anderen Medien hören bzw. lesen können oder der oft in Büchern und Filmen verarbeitete "Kampf gegen die Sucht".
Aber ist dieser von einem selbst so Bildhaft in Worte gefasste Konflikt nicht eher eine Illusion? Eine Illusion, dass wir unsere Welt wirklich mit unserem puren Willen und unserer Stärke verändern könnten? Symbolisiert das nicht den Kampf gegen das eigene Schicksal, mit dessen Verlauf man sich nicht abfinden kann? Ist somit nicht jeder als "Kampf gegen..." bezeichnete Konflikt, ein Konflikt mit sich selbst? Wenn wir gegen unser eigenes Schicksal kämpfen müssen, dann verlieren wir doch in jedem Fall, oder? Die Frage ist, ob es sich unter diesen Umständen überhaupt lohnt zu kämpfen.
Mal andersrum gedacht: Wo würden wir landen, wenn wir nicht gegen unser Schicksal kämpfen würden? Würde sich dann alles verändern, oder würden wir im Großen und Ganzen ein ähnliches Leben führen? Eine wohl sehr theoretische Antwort würde jetzt folgen, die sich wohl vor allem mit der Chaos Theorie und dem Schmetterlings-Effekt begründen würde. Das Leben wäre ohne Kampf viel einfacher, aber durch die große Anpassungsfähigkeit, immer wieder neue Umstände ohne "Kampf" akzeptieren zu müssen, ein deutlich kollektiveres Leben. Macht also dieser Kampf gegen unser eigenes Schicksal, also dieser Kampf gegen uns selbst zu einem Individuum? Ist es nicht das, was die alten Griechen mit ihrer Definition von Charakter meinten? Dass sich unser Charakter in unseren Entscheidungen zeigen würde? Kann man das Wort "Entscheidung" nicht logischerweise auch durch "Kampf" ersetzen? Zeigt also die Stärke, die wir gegen uns selbst zeigen, unsere sogenannte "Charakterstärke"?
Für mich habe ich jetzt auf jeden Fall - auch wenn ich die meisten Fragen, die ich gerade gestellt habe, nicht beantworten - Worte gefunden, die die Sinnlosigkeit unseres Daseins treffend beschreiben.
"Jeder Kampf auf dieser Welt ist Illusion, unser Schicksal ändern zu können. Der einzige Kampf, den wir austragen müssen, ist der gegen uns selbst - in jeder Minuten, in jeder Sekunde. Und diesen Kampf werden wir am Ende auf jeden Fall verlieren, egal wie er ausgeht."
Mir ist in letzter Zeit immer wieder das Wörtchen "Kampf" begegnet. Natürlich jetzt nicht im eigentlichen Sinne, sondern im metaphorischen. "Ich werde niemals aufhören um unsere Liebe zu kämpfen", hört man häufig oder "Ich kämpfe gegen die Staatsgewalt", hat man sicher auch schon das ein oder andere in den Nachrichten oder anderen Medien hören bzw. lesen können oder der oft in Büchern und Filmen verarbeitete "Kampf gegen die Sucht".
Aber ist dieser von einem selbst so Bildhaft in Worte gefasste Konflikt nicht eher eine Illusion? Eine Illusion, dass wir unsere Welt wirklich mit unserem puren Willen und unserer Stärke verändern könnten? Symbolisiert das nicht den Kampf gegen das eigene Schicksal, mit dessen Verlauf man sich nicht abfinden kann? Ist somit nicht jeder als "Kampf gegen..." bezeichnete Konflikt, ein Konflikt mit sich selbst? Wenn wir gegen unser eigenes Schicksal kämpfen müssen, dann verlieren wir doch in jedem Fall, oder? Die Frage ist, ob es sich unter diesen Umständen überhaupt lohnt zu kämpfen.
Mal andersrum gedacht: Wo würden wir landen, wenn wir nicht gegen unser Schicksal kämpfen würden? Würde sich dann alles verändern, oder würden wir im Großen und Ganzen ein ähnliches Leben führen? Eine wohl sehr theoretische Antwort würde jetzt folgen, die sich wohl vor allem mit der Chaos Theorie und dem Schmetterlings-Effekt begründen würde. Das Leben wäre ohne Kampf viel einfacher, aber durch die große Anpassungsfähigkeit, immer wieder neue Umstände ohne "Kampf" akzeptieren zu müssen, ein deutlich kollektiveres Leben. Macht also dieser Kampf gegen unser eigenes Schicksal, also dieser Kampf gegen uns selbst zu einem Individuum? Ist es nicht das, was die alten Griechen mit ihrer Definition von Charakter meinten? Dass sich unser Charakter in unseren Entscheidungen zeigen würde? Kann man das Wort "Entscheidung" nicht logischerweise auch durch "Kampf" ersetzen? Zeigt also die Stärke, die wir gegen uns selbst zeigen, unsere sogenannte "Charakterstärke"?
Für mich habe ich jetzt auf jeden Fall - auch wenn ich die meisten Fragen, die ich gerade gestellt habe, nicht beantworten - Worte gefunden, die die Sinnlosigkeit unseres Daseins treffend beschreiben.
"Jeder Kampf auf dieser Welt ist Illusion, unser Schicksal ändern zu können. Der einzige Kampf, den wir austragen müssen, ist der gegen uns selbst - in jeder Minuten, in jeder Sekunde. Und diesen Kampf werden wir am Ende auf jeden Fall verlieren, egal wie er ausgeht."
Montag, 4. Januar 2010
Always look on the bright side of life...
Von den wirklich wichtigen Dingen im Leben kann man nicht sterben. Von Hunger, Geld und Durst schon.
Donnerstag, 24. Dezember 2009
Alle Jahre wieder...
Juhu, da ist es nun, das Fest der Liebe. Wie wurde es von so vielen Menschen herbeigesehnt, in dieser heutigen tristen Welt wenigstens an einem Tag im Jahr ein wenig Hoffnung und Liebe. Weil wir uns alle lieb haben schenken wir uns was. Genauso wie Gott uns damals Jesus Christus geschenkt hat. Also lasst uns im Wald ein paar Tannenbäume abschlagen, diese in allen glitzernden Farben schmücken und unsere Fenster mit Lichterketten erleuchten. Und weil wir uns alle so lieb haben schicken wir ganz nette Briefe in der Nachbarschaft rum, wo Geschichten von Hoffnung und Liebe draufstehen. Und lass uns in die Kirche gehen, unser nette Pfarrer freut sich sicher auch uns nach einem Jahr mal wieder zu sehen. Ja, wir glauben halt nicht wirklich an Gott.
Zu oft hört man in letzter Zeit solche Aussagen. Aber was macht denn diese Faszination aus? Wieso gehen Menschen, die absolut gar nichts mit Religion am Hut haben an Weihnachten in die Kirche - zum einzigen Mal im Jahr? Wieso verprassen Leute ihren Schotter beim vorweihnachtlichen Geschenkeeinkauf? Wieso werden Unmengen von Nadelbäume gepflanzt, nur um nach ein paar Jahren abgeschlagen zu werden und als glitzernde und blinkende Dekoration zu enden? Wieso hinterfragen irgendwelche Idioten jedes Jahr den tieferen Sinn hinter dem ganzen Weihnachtsrummel?
Genug der Fragen. Ich meine ganz einfach, es ist doch schon auf irgendeine Art leicht schwachsinnig von einem Fest der Liebe zu reden. Das Fest der Liebe hat nichts mit Gott oder Jesus zu tun. Die beiden sind tot, um es mit den Worten von Nietzsche zu sagen. Die Geburt Jesus zu feiern wäre für mich noch ein plausibler Grund und durchaus nachvollziehbar. Aber was hat der Weihnachtsmann mit Jesus zu tun? Diese Frage konnten mir meine Eltern, als ich noch ein kleiner Hosenscheißer war, auch noch nie beantworten. So reden wir alle vom Fest der Liebe, vom Fest anlässlich der Geburt Jesus und gehen ins Geschäft und kaufen unseren Besten Sachen. Egal was drin ist - hauptsache es kommt von Herzen, sagen die Menschen, wenn sie ein Geschenk aufmachen. Aber das ist doch eine glatte Lüge. Wenn man etwas geschenkt kriegt, dann will man auch etwas, was einem gefällt. Da kann man noch so sehr etwas über Liebe rumstammeln.
Worauf ich hinaus will ist genauso einfach, wie schmerzhaft zu verstehen. Liebe und Hoffnung ist ein Synonym für Kommerz und Gewinn. So beweisen wir den Mitmenschen unsere Liebe indem wir ihnen etwas schenken, während im Hintergrund irgendwelche schmalzigen Weihnachtsfilme über über schlechte Menschen, die plötzlich an Weihnachten geläutert werden, laufen. Je größer, teurer und besser das Geschenk, desto mehr haben wir den anderen lieb. Und um uns zu beweisen, dass wir nette Menschen sind, schicken wir Weihnachtsbotschaften an Bekannte. Wie man Weihnachten also auch nennen könnte, das Fest der Heuchelei und des Kommerz.
Also Leute, ab in die Stadt, verprasst euer Geld für Leute, denen ihr am Liebsten eine Reinhauen würdet und macht die Kapitalisten glücklich! Denn Weihnachten bedeutet ganz einfach die Manipulation durch die Medien, im Fernsehen werden Weihnachtsfilme ausgestrahlt, wo glückliche Menschen, große Geschenke in Händen halten, im Radio wird Weihnachtsmusik ausgestrahlt, wo glückliche Menschen über ihre großen Geschenken singen und uns wird schon von Kindesbeinen an beigebracht: Weihnachten bedeutet Geschenke. Geschenke. Geschenke. Oder anders gesagt: Konsum, Konsum, Konsum. Weihnachten bedeutet also Manipulation durch die Kapitalisten, dass wir noch mehr konsumieren und noch mehr Geld in ihre Taschen spülen. Die Liebe und Hoffnung bleibt eindeutig bei solch einer Ausbeutung auf der Strecke. Weihnachten, das Fest der Ausbeutung. Wie schön. Hoffentlich gibts irgendwann Schnaps, dann wird es auch für mich ein schönes Weihnachten.
Zu oft hört man in letzter Zeit solche Aussagen. Aber was macht denn diese Faszination aus? Wieso gehen Menschen, die absolut gar nichts mit Religion am Hut haben an Weihnachten in die Kirche - zum einzigen Mal im Jahr? Wieso verprassen Leute ihren Schotter beim vorweihnachtlichen Geschenkeeinkauf? Wieso werden Unmengen von Nadelbäume gepflanzt, nur um nach ein paar Jahren abgeschlagen zu werden und als glitzernde und blinkende Dekoration zu enden? Wieso hinterfragen irgendwelche Idioten jedes Jahr den tieferen Sinn hinter dem ganzen Weihnachtsrummel?
Genug der Fragen. Ich meine ganz einfach, es ist doch schon auf irgendeine Art leicht schwachsinnig von einem Fest der Liebe zu reden. Das Fest der Liebe hat nichts mit Gott oder Jesus zu tun. Die beiden sind tot, um es mit den Worten von Nietzsche zu sagen. Die Geburt Jesus zu feiern wäre für mich noch ein plausibler Grund und durchaus nachvollziehbar. Aber was hat der Weihnachtsmann mit Jesus zu tun? Diese Frage konnten mir meine Eltern, als ich noch ein kleiner Hosenscheißer war, auch noch nie beantworten. So reden wir alle vom Fest der Liebe, vom Fest anlässlich der Geburt Jesus und gehen ins Geschäft und kaufen unseren Besten Sachen. Egal was drin ist - hauptsache es kommt von Herzen, sagen die Menschen, wenn sie ein Geschenk aufmachen. Aber das ist doch eine glatte Lüge. Wenn man etwas geschenkt kriegt, dann will man auch etwas, was einem gefällt. Da kann man noch so sehr etwas über Liebe rumstammeln.
Worauf ich hinaus will ist genauso einfach, wie schmerzhaft zu verstehen. Liebe und Hoffnung ist ein Synonym für Kommerz und Gewinn. So beweisen wir den Mitmenschen unsere Liebe indem wir ihnen etwas schenken, während im Hintergrund irgendwelche schmalzigen Weihnachtsfilme über über schlechte Menschen, die plötzlich an Weihnachten geläutert werden, laufen. Je größer, teurer und besser das Geschenk, desto mehr haben wir den anderen lieb. Und um uns zu beweisen, dass wir nette Menschen sind, schicken wir Weihnachtsbotschaften an Bekannte. Wie man Weihnachten also auch nennen könnte, das Fest der Heuchelei und des Kommerz.
Also Leute, ab in die Stadt, verprasst euer Geld für Leute, denen ihr am Liebsten eine Reinhauen würdet und macht die Kapitalisten glücklich! Denn Weihnachten bedeutet ganz einfach die Manipulation durch die Medien, im Fernsehen werden Weihnachtsfilme ausgestrahlt, wo glückliche Menschen, große Geschenke in Händen halten, im Radio wird Weihnachtsmusik ausgestrahlt, wo glückliche Menschen über ihre großen Geschenken singen und uns wird schon von Kindesbeinen an beigebracht: Weihnachten bedeutet Geschenke. Geschenke. Geschenke. Oder anders gesagt: Konsum, Konsum, Konsum. Weihnachten bedeutet also Manipulation durch die Kapitalisten, dass wir noch mehr konsumieren und noch mehr Geld in ihre Taschen spülen. Die Liebe und Hoffnung bleibt eindeutig bei solch einer Ausbeutung auf der Strecke. Weihnachten, das Fest der Ausbeutung. Wie schön. Hoffentlich gibts irgendwann Schnaps, dann wird es auch für mich ein schönes Weihnachten.
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